Kühlen mit der WEM Wandheizung

WEM Kühlwand oder Kühldecke im Trockenbau. Geräuschfrei und ohne Zuglufterscheinungen.

Selbstverständlich lassen sich Wandheizungen auch zum Kühlen verwenden, wenn kaltes statt warmes Wasser in das System geleitet wird.

Im Gegensatz zu konventionellen Klimaanlagen arbeitet eine Kühlwand oder Kühldecke geräuschfrei und ohne Zuglufterscheinungen.

Für hohe Kühllasten, z.B. für gewerbliche Anwendungen oder in mediterranen Regionen, empfehlen sich Deckenkühlungen, die mit speziell behandelten Klimaelementen umgesetzt werden.

Praxisanwendung

Ebenso wie zur Wärmeverteilung, können die WEM Wandheizungen zum Kühlen eingesetzt werden. Dabei wird kaltes Wasser durch das System geleitet. Die Kühlleistung liegt bei Flächenkühlungen mit ca. 30-65 W/m² unter der möglichen Heizleistung. Das hängt damit zusammen, dass die Temperatur des (Kühl-)Wassers nicht beliebig niedrig sein kann. Ab einer bestimmten Wassertemperatur – die von der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit abhängt - kondensiert der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf an den kalten Flächen. Um dies zu vermeiden, werden entweder Taupunktwächter eingesetzt oder die Wassertemperatur wird auf einen unkritischen Minimalwert begrenzt (in unseren Breiten ca. 16°C).

Eine kurzzeitige Taupunktunterschreitung und Kondensation von Wasserdampf ist bei den WEM Klimaelementen im Gegensatz zu anderen Kühlsystemen meist unkritisch. Das liegt daran dass wir Lehmplatten (statt Gips- oder Metallplatten) verwenden. Es gibt beim Lehm keine Verfärbungen oder Stockflecken und es beginnt auch nicht sofort, zu tropfen wie es bei anderen Materialien vorkommen kann.

Zur Erzeugung des kalten Wassers werden meist Kaltwassersätze oder Wärmepumpen eingesetzt. Kaltwassersätze in das Heizsystem einzubinden erfordert eine spezielle Regelung mit entsprechendem Aufwand. Eine solche Lösung wird in der Praxis nur in größeren Objekten wie Hotels oder Bürogebäuden eingesetzt.

Im privaten Wohnbau werden Flächenkühlungen fast ausschließlich in Kombination mit Wärmepumpen eingesetzt. Erdwärmesonden und Grundwasser-Wärmepumpen eignen sich zur „passiven“ Kühlung. Das Kühlwasser wird dabei im Erdboden bzw. Grundwasser abgekühlt, so dass außer Strom für die Umwälzpumpe keine zusätzliche Energie benötigt wird. Andere Wärmepumpen kühlen „aktiv“: Dabei wird der Kältemittelkreislauf umgekehrt und die Wärmepumpe arbeitet wie ein Kühlschrank.

Zum Aufrüsten einer Heizungsanlage zur Klimaanlage bieten wir in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartner undefinedMACK Thermotechnik die undefinedIGLU Flächenkühlung an. Das ist eine vormontierte Kühlmaschine (Luft-/ Wasser-Wärmepumpe) die sich mit relativ geringem Aufwand in eine vorhandene Heizungsinstallation einbinden lässt.

Die Regelung der Raumtemperatur wird bei Wärmepumpen-Lösungen meist stark vereinfacht. Im Kühlfall werden die Stellantriebe am Heizkreisverteiler einfach geöffnet und die Kühlung läuft ungeregelt. Die Raumtemperatur lässt sich bis etwa 7°C absenken. Eine weitere Abkühlung bedingt eine Entfeuchtung der Raumluft.

Flächenkühlungen wirken durch Wärmestrahlung. Warme Oberflächen strahlen zur kalten Fläche hin ab und kühlen dadurch aus. Dabei ist es unerheblich ob die Kühlfläche an Boden, Wand oder Decke angebracht ist.

Dennoch ist die Kühlleistung einer Deckenkühlung am größten, weil noch ein konvektiver Anteil dazu kommt: Warme Raumluft steigt nach oben und wird an der Decke abgekühlt. Soll mit der Kühlfläche auch geheizt werden, ist das problemlos machbar. Da die Kühldecke wegen ihrer relativ geringen Leistung i.d.R. eher groß ausgelegt wird, kommt man beim Heizen dann mit sehr geringen Wassertemperaturen aus.

IGLU Flächenkühlung

IGLU Flächenkühlung

Mit der undefinedIGLU Flächenkühlung (Prospekt als PDF)
läßt sich eine Heizungsanlage zur Klimaanlage aufrüsten.